verwerflicher Spendenaufruf

Am 8. April 2020 , mitten in der Corona-Krise, lässt der Schweizerische Samariterbund allen Schweizer Haushaltungen einen Brief zukommen, mit der Bitte um eine Spende. Wir vom Samariterverein Würenlingen distanzieren uns aber ausdrücklich von diesem Spendenaufruf, da es zur Zeit wichtigere Probleme anzupacken gilt, als Geldspende-Aktionen für das Vereinswesen zu machen.

Im Brief erwähnt die Zentralpräsidentin des SSB, Ingrid Oehen, eine Samariterin, die als Freiwillige im Luzerner Kantonsspital im Einsatz steht und Corona-Test durchführt, dadurch aktiv die Pflegenden entlastet und einen wertvollen Dienst zur Pandemie-Bewältigung leistet. Diese und weitere Taten der Samariter/innen soll als Anlass genommen werden, dem Dachverband eine Spende zukommen zu lassen.

Wir finden jeder Einsatz eines Freiwilligen ist notwendig, beachtens- und lobenswert, Samariter oder nicht.

Egal ob Samariter den Einkauf für ältere Personen übernehmen, telefonieren oder Pflegekräfte unterstützen, sogar Corona-Tests durchführen, sollten alle Hilfestellungen gerade in dieser Zeit unentgeltlich sein, dafür steht das Samariterwesen!

Der Samariterverein Würenlingen und weitere Vereine haben dem Dachverband SSB geschrieben und warten noch auf eine Stellungnahme…..